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Tage wie diese

Klappentext: Jubilee hat den perfekten Freund. Sie ahnt nicht, dass sie ihn in dieser Nacht verlieren wird, weil sie sich auf der Flucht vor einem Haufen wildgewordener Cheerleader Hals über Kopf in einen völlig Fremden verliebt.

Wen Tobin auf eine einsame Insel mitnehmen würde? Seinen ältesten Freund, den Herzog. Weil er gern Witze macht, Filme liebt und ziemlich hart im Nehmen ist. Und weil er so cool sein kann, dass man in seiner Nähe manchmal ganz vergisst, dass er ein Mädchen ist. Bis zu jenem magischen Moment, der alles verändert.

Addie weiß, dass sie einen großen Fehler begangen hat. Sie würde alles dafür geben, wenn Jeb ihr verzeihen könnte. Dabei ist er ihr längst viel näher, als sie denkt.

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Autoren: John Green, Maureen Johnson, Lauren Myracle
Verlag: Arena
Genre: Jugendliteratur
Seitenzahl: 397
Einzelband

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Kommentar: Da ich schon einige Bücher von John Green gelesen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch.

Aufbau und Handlung: Das Buch ist in drei Geschichten unterteilt, die trotz unterschiedlicher Protagonisten miteinander zusammenhängen. Dieser Aufbau gefällt mir gut, da ich nicht viele Bücher kenne, die so aufgebaut sind.
Die Handlung gefällt mir gut, besonders das Ende konnte mich überzeugen. Es werden schwierige Thematiken wie beispielsweise Selbstzweifel behandelt, welche für Jugendliche relevant sind.

Spannung: Die einzelnen Bücher sind spannend, da man zwar erahnen kann, wie es ausgeht, es aber trotzdem wissen möchte. Zwar gibt es auch ein paar Längen und es passiert nichts völlig Unerwartetes, was einen umhaut, doch diese Schlichtheit gefällt mir besonders.

Schreibstil: John Greens Schreibstil liebe ich sowieso. Von daher war es nicht überraschend, dass er mich mit seinem Schreibstil wieder total überzeugen konnte. Doch auch die anderen beiden Autorinnen haben einen schönen Schreibstil, der sich flüssig und gut lesen lässt.
Die Autoren gehen sehr in die Tiefe, was man jedoch teilweise erst erkennt, wenn man über das Geschriebene nachdenkt. Dass man selbst die Handlung interpretieren kann und darüber nachdenken muss, damit man es versteht, finde ich total gut. Das hat mich an John Greens Schreibstil schon immer fasziniert, und auch Maureen Johnson verfügt über dieses Talent.

Charaktere: Die Hauptcharaktere mag ich eigentlich alle. Hervorheben muss ich Angie (auch bekannt als "der Herzog"). Ich kann mich gut mit ihr identifizieren, da sie ein nachdenklicher Mensch ist. Sie ist verletzlicher, als man denkt und trotzdem eine starke Protagonistin. Damit erinnert sie mich ein wenig an Alaska Young, eine ebenfalls starke Protagonistin aus "Eine wie Alaska".
Auch mit Jubilee kann ich mich identifizieren und Stuart und Jeb sind auch wirklich tolle Protagonisten. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein schönes Buch für Zwischendurch ist, welches sich besonders im Winter gut lesen lässt (es spielt an Weihnachten).

Ich vergebe 4 von 5 Sternen ☆☆☆☆

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